
Integrierte Hospize
„Ohne Schmerzen leben. Liebevoll begleitet sein. In gewohnter Umgebung sterben dürfen“, diese Ziele hat unsere langjährige Initiative „Integrierte Hospize“ in den beiden Bad Godesberger Alten- und Pflegeheimen CBT-Wohnhaus Emmaus und Evangelisches Johanniterhaus.
Schwerstpflegebedürftige und Sterbende in den beiden Einrichtungen erfahren durch unsere Hospizschwestern eine intensive Begleitung und Betreuung. Auch im Altenheim soll niemand einsam sterben oder auf die Hilfe moderne Palliativmedizin verzichten müssen.
Das Projekt wird von der Julius-Barthels-Stiftung und der Müller-Meyen-Stiftung gefördert.
Das Integrierte Hospiz ist integraler Bestandteil des Pflegekonzepts der jeweiligen Einrichtung. Die Hospizschwester stellt sich neuen Bewohnerinnen und Bewohnern bereits in der Einzugsphase vor. Sie vermittelt ihnen, sich bei Schmerzen, in schwerster Pflegebedürftigkeit und im Sterbeprozess in besonderer Weise medizinisch und menschlich begleitet wissen zu dürfen. Sie informiert außerdem zum Thema Patientenverfügung.
Der Einsatz der Hospizschwester ermöglicht eine optimierte Betreuung im Haus und hilft, unnötige Krankenhauseinweisungen zu vermeiden. Sie unterstützt Angehörige sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Begleitung der Betroffenen. Durch Bildungsangebote und Informationen sorgt sie für Aufklärung, Qualifizierung und Auswertung der Arbeit.
Im Integrierten Hospiz geht es aber nicht nur um den unmittelbaren Begleitprozess Sterbender, sondern auch um eine adäquate Schmerzversorgung der Bewohnerinnen und Bewohner. Gemeinsam mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten hat die Hospizschwester diese im Blick.
In Ernstfällen, insbesondere dann, wenn eine Krankenhauseinweisung diskutiert wird, wird die Hospizschwester konsultiert. Nach dem Tod eines Bewohners sorgt sie in Zusammenarbeit mit den Wohnbereichen verantwortlich für die Aufbahrung und Verabschiedung des Toten und die Begleitung der trauernden Angehörigen.

Ich bin Schwester Lancy George vom „Orden der Unbefleckten Empfängnis Mariens“ und komme aus Kerala/Indien.
2002 habe ich meine Krankenpflegeausbildung in Bensberg abgeschlossen. Danach arbeitete ich in der Neurologieabteilung der St. Lukas Klinik in Solingen. Ab 2006 war ich im CBT-Wohnhaus Emmaus in der Altenpflege tätig und absolvierte zusätzlich eine Ausbildung in Palliative Care. Von Januar 2009 bis August 2012 arbeitete ich als ambulante Hospizschwester im Rheinviertel und danach bis heute wieder im CBT-Wohnhaus Emmaus als Hospizschwester.
Ich freue mich sehr über diese Aufgabe. Ich möchte den Menschen zur Seite stehen, um ihnen eine intensive Begleitung und Betreuung zu ermöglichen.

Ich bin Schwester Rosemary vom Orden der Franziskaner-Klarissen und komme aus Indien. Im Jahr 2009 habe ich meine Ausbildung in der Altenpflege abgeschlossen. Anschließend arbeitete ich bis 2013 im St. Vinzenzhaus. Von 2013 bis 2025 war ich im St. Josefshaus in Refrath (Bergisch Gladbach) tätig.
2021 habe ich zudem eine Weiterbildung in Palliative Care abgeschlossen. Seit Sommer 2025 arbeite ich im Johanniterhaus in Bad Godesberg als Palliativ- und Hospizschwester.
Ich bin Gott sehr dankbar für meinen Beruf, der es mir ermöglicht, Menschen in den letzten Stunden ihres Lebens zu begleiten und ihnen beizustehen.
CBT-Wohnhaus Emmaus
Gotenstraße 84a
53175 Bonn-Bad Godesberg
Telefon: 0228 8195-0
Fax: 0228 8195213
E-Mail: emmaus@cbt-gmbh.de
www.cbt-gmbh.de
Johanniterhaus Evangelisches Alten- und Pflegeheim Bad Godesberg gGmbH
Beethovenallee 27-31
53173 Bonn
Telefon: 0228 8204-0
E-Mail: info@jh-bonn.de
www.johanniter.de