Auf dem Acker unserer Kita geht‘s aber auch in den Ferien weiter
Rudi Radieschen ist noch ganz alleine in unserer Margarete-Winkler-Kita. Doch in wenigen Tagen, wenn Familien und Kita-Team aus den Ferien zurückkehren, wird die lustige Handpuppe wieder lebendig. Sie ist das Maskottchen des Projekts „AckerRacker“, das in unserer Kita seit 2024 zum gemeinschaftsstiftenden Naturerlebnis geworden ist.
Als AckerRacker erfahren Kinder mit allen Sinnen, wie lecker selbst angebautes Gemüse schmeckt. Gemeinsam wird gesät, gepflanzt, gejätet, gemulcht, gegossen, geerntet und gekocht. Das spielerische Bildungsprogramm, an dem in Deutschland, Österreich und der Schweiz über 500 Einrichtungen teilnehmen, begeistert für Natur und Nachhaltigkeit. Und die Kinder lernen ganz nebenbei, wie viel Zeit und Ressourcen es braucht, bis aus einem kleinen Samen ein knackiges Gemüse gewachsen ist.
Im Zentrum stehen gesunde Ernährung, der verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmitteln und die positive Naturerfahrung. Alles bestens geeignet für den natur- und erlebnispädagogischen Schwerpunkt unserer Kita. Aber „AckerRacker“ schafft noch mehr, wie Kita-Leiterin Stephanie Twardowski-Lindlahr erklärt: „Wir gestalten als Team gemeinsam mit Kindern und Eltern etwas Nachhaltiges, bei dem wirklich alle ihren Teil beitragen können. Und die Unterstützung der Familien ist wirklich beeindruckend.“
Kurz vor den Ferien gab’s die erste Ernte des Jahres: Gurken, Tomaten, Zucchini, Palmkohl und Pflücksalat wanderten in den großen Korb und wurden direkt weiterverarbeitet. Bei den Radieschen, die die AckerRacker reichlich ausgesät hatten, schaffte es allerdings nur eines bis zur Ernte. Ebenfalls ein Lerneffekt, meint Stephanie Twardowski-Lindlahr.
Die Natur kennt keine Pause. Deshalb muss in den Ferien fleißig weiter geackert werden. Viele liebe Familien und Schwester Anastasia kümmerten sich darum. Während Schwester Anastasia hauptsächlich die Wässerung übernahm, pflegten die Familien die Pflanzen, betrachteten die Veränderungen und ernteten was reif war: Bohnen, Mangold, Gurken, verschiedene Salate und ein weiteres Radieschen. Aber hoffentlich lassen sich die Kohlrabi und die Kürbisse noch etwas Zeit, sodass sie demnächst mit allen Kindern gemeinsam geerntet werden können. Nächste Woche geht es für alle AckerRacker wieder los – mit Rudi Radieschen.







