Immobilienberater Pitt Hoffmann im Erzählcafé
Zum Thema „Warum ist es so schön am Rhein?“ hatte der populäre Godesberger Immobilienberater Pitt Hoffmann am 7. Mai 2026 eine facettenreiche Fracht von Antworten im Gepäck. Fast eine Dreiviertelstunde lang absorbierte der 82-jährige Wahlrheinländer mit seinem freien, lockeren, spannend und unterhaltsam strukturierten Erzählfluss das anhaltende Interesse seiner Gästeschar.
Es war die „pulsierende Buntheit“ des einstigen Bundeshauptstadtlebens, ein bis heute „hochspannender, freundlicher, interessierter und kluger Menschenmix“, die kraftvolle sowie stimmungsreiche Rheinlandschaft, die der aus „einer niederrheinischen Bauernschaft“ stammende Volkswirt zu schätzen weiß.
Eigenschaften wie Kontaktfreudigkeit, Kreativität, Sensitivität, Faible für Kultur und Geschichte sowie ein ausgeprägt ökonomisches und organisatorisches Talent begleiten die erfolgreiche Karriere des Immobilienberaters. Sein, bis heute aktiver Schwerpunkt: umseitige „Beratung der Menschen“. Berufliche Highlights waren teils brisante Hausverkäufe sowie Ankäufe für Promis wie etwa Ruth Brandt, Willi Brandt und Richard Weizäcker.
Besonders anrührend war es zu erfahren, dass Pitt Hoffmann mit einem engagierten Team von Profi-Handwerkern die aufwändige Restaurierung des heutigen Klosters St. Hildegard aus freien Stücken in die Hand nahm; dieser Benefizakt war eine freundschaftliche Willkommensgeste für den damals neuen Godesberger Pfarrer Dr. Wolfgang Picken.
Zum Abschluss entflammte eine hitzige Debatte um die aktuell allerorten präsente Frage nach der Zukunft von Opernhaus und Schauspielhaus. Aus den bisherigen, traditionell bewährten, infrastrukturell bedeutsamen Standorten eine plausible, kostenschonende Lösung zu generieren, dafür machten sich Pitt Hoffmann und viele seiner Gäste stark. Lebhafte Meinungskundgaben kursierten abschließend um Brennpunkte wie politischer Alltag, lokale Stadtentwicklung oder Kulturkonzepte.
Fotos: Georg vom Kolke







