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Interview-Serie „Menschen bei uns“

Beatrix Toepfer

Langjährige Ehrenamtliche Beatrix Toepfer feiert „Jubiläum“

In dieser neuen Interview-Serie „Menschen bei uns“, stellen wir Bürgerinnen und Bürger vor, die sich in unserer Bürgerstiftung Rheinviertel engagieren, sich Zeit nehmen für Andere, sei es ehrenamtlich oder hauptberuflich.

Sie geben unserer Arbeit ein Gesicht. Wir möchten Ihnen Danke sagen für Ihre Hilfe und Unterstützung!

Anlässlich ihres 70. Geburtstags möchten wir Beatrix Toepfer für ihre über 10 Jahre währende Unterstützung für die Stiftung danken! Seit 11 Jahren ist sie regelmäßig im Einsatz und gehört zum „festen Stab“ der Stiftung. Was sie genau macht und was ihre Beweggründe sind, erfahren Sie in unserem Interview …

 

Frau Toepfer, erzählen Sie doch erst einmal ein wenig über sich …

Ich bin zwar in Düren aufgewachsen, aber schon zum Studium kam ich hier nach Bonn. Seit 1980 bin ich wohnhaft in Wachtberg. Nach dem Studium der Katholischen Religionslehre, Geografie und Mathematik war ich 36 Jahre lang im Schuldienst, teilweise als einzige Fachkraft für katholische Religion, in Koblenz, Linz und Remagen tätig. Seit 11 Jahren bin ich nun im Ruhestand.

 

Wie sind Sie zur Bürgerstiftung Rheinviertel gekommen?

Mit beginnendem Ruhestand habe ich überlegt, wie ich mich gesellschaftlich einbringen könnte. Seit 2007 besuche ich die Gottesdienste im Rheinviertel und verfolgte damals Zeitungsberichte über das, was hier im Rheinviertel so passiert. 2007 haben mein Mann und ich auch eine Anwartschaft im Mausoleum abgeschlossen. Seitdem habe ich mehrere Veranstaltungen der Stiftung besucht. Das waren Konzerte, u.a. der Liederabend mit Aris Agiris im Jahre 2008. Ein unglaublich schöner Abend, an dem so viele Menschen beteiligt waren. Ich sah die Jungstiftler mit ihrer Motivation und ihrem Elan, die schöne Atmosphäre unter den Menschen – da ist der Funke einfach übergesprungen. Im Anschluss hatte ich ein Gespräch mit Herrn Dr. Picken und wir haben gemeinsam überlegt, welche Form des Engagements für mich passen könnte. Es fing dann „etwas kleiner“ an. Die ersten Hilfestellungen meinerseits gab es dann bei der Organisation des Stiftungsballs, damals noch in der Redoute, später dann auf dem Petersberg, z.B. beim Schreiben der Einladungen, Gestaltung der Eintrittskarten und bei der Buchführung über die Rückmeldungen. Im gleichen Jahr war ich dann allerdings schon an der Organisation eines Weihnachtskonzerts in der Kirche St. Hildegard beteiligt. Mittlerweile sind es teilweise 5–6 Veranstaltungen im Jahr, die ich organisatorisch unterstütze. Dazu gehören Konzerte, Lesungen, der Palliativtag – wirklich sehr vielseitig!

 

Wie genau sieht Ihr Engagement aus?

Bei der Organisation von Veranstaltungen sind wirklich viele Bereiche abzudecken. Ich übernehme die organisatorischen Absprachen mit allen Beteiligten; Jungstiftler, Kitas, die für das Catering zuständig sind, Künstler uvm. Eine besondere Herausforderung ist immer, die zeitlichen Abläufe an einem solchen Tag zu koordinieren! Beispielsweise koordiniere ich bei fast allen Konzerten im Rahmen des Beethovenfestes in Kooperation mit der Bürgerstiftung die Abläufe mit den Verantwortlichen. Außerdem unterstütze ich bei Allem, das im Backoffice der Stiftung anfällt, wie Adressenpflege und manchmal ist es auch gut, wenn bei der Entwicklung von neuen Ideen oder Projekten noch ein paar Personen mehr beratend zur Seite stehen. Beim Thema Inklusion und der Grundsteinlegung der Kita Sonja-Kill war ich involviert und hatte Freude daran zu sehen, wie sich alles entwickelt.

 

Was gefällt Ihnen besonders an der Stiftungsarbeit und gibt es vielleicht einen besonderen Moment, der Ihnen in Erinnerung geblieben ist?

Ein großes Highlight war das Symposium zum 10jährigen Bestehen der Stiftung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom! Das war im Jahr 2015. Die ganze Vorbereitung, die Redner an dem Tag – das war schon sehr beeindruckend! Aber auch themenbezogene Veranstaltungen, wie die Palliativtage empfinde ich persönlich als sehr bereichernd und gelungen! Für mich als Liebhaberin der klassischen Musik sind die zahlreichen Konzerte in der Kirche St. Hildegard immer ein besonderes Erlebnis. Natürlich ist man bei der Arbeit sehr gefordert. Man stellt sich immer wieder Herausforderungen und so bleibt man auch im Ruhestand fit und aktiv! Wenn ich an die Anfänge denke, entwickelt man sich persönlich auch weiter, man übernimmt von Mal zu Mal mehr Verantwortung und wenn man sich entscheidet, bei einem Projekt mitwirken zu wollen, dann auch voll und ganz! Da musste schon einmal der ein oder andere persönliche Termin verschoben werden …

Die Stiftung arbeitet wirklich ganz nah am Menschen. Nicht nur durch ihre sozialen Projekte begleitet sie die Menschen, sondern auch durch die Kontakte, die entstehen, entwickelt sich eine große Gemeinschaft. Gerade die Wertschätzung, die ich zu meinem Geburtstag erhalten habe, ist unbeschreiblich. Man sollte es wagen mitzumachen und vielleicht entdeckt man ja ungeahnte Fähigkeiten. Man bekommt so viel zurück!

 

Liebe Frau Toepfer, schön, dass Sie bei uns sind! Wir wünschen Ihnen von Herzen alles Gute und danken Ihnen für Ihre Unterstützung!